Swiss Ultra Trail lud zu den Swiss Trail Awards

Gestern Abend fanden im Stall 6 in Zürich die Swiss Trail Awards 2016 statt. Ausrichter, unter dem Namen Swiss Ultra Trail, waren Alex Brennwald und Nico Schefer, die gekonnt durch den Abend leiteten. Neben der eigentlichen Preisverleihung mit vielen bekannten Gesichtern, waren meiner Meinung nach das eigentliche Highlight, drei Vorträge von Gastrednern. Denis Wischniewski, Herausgeber des Trail Magazins, las 20 Minuten aus seinem im kommenden Sommer erscheinenden Buch "Lebenslauf", einem Lauf von München bis in die Türkei. Der Trailer zu dem Film darüber, war atemberaubend. Dan Patitucci von PatitucciPhoto hielt einen Diavortrag mit sensationellen Fotos. Und Ueli Steck, Rekordhalter der Eiger Nordwand, erzählte von seinem Training und einem Ausflug mit Kilian Jornet, der anders ablief, als er sich das am Anfang selber vorgestellt hatte.

 

Vor und nach dem offiziellen Teil konnten bei einigen Ausstellern die neusten Produkte angeschaut sowie mit den Stars geredet werden. Alle waren sehr offen und sympathisch. Ganz besonders möchte ich hier Denis erwähnen, der bis zum Schluss für alle Fragen zu haben war. Wir redeten darüber, das selbst meine Mama seine Facebook Einträge zu seinem Lauf gelesen hatte und sehr viel Spass an seinem Schreibstil fand.

 

Ich war wahrscheinlich selten mit so vielen Sub-3-Stunden Marathonläufern zusammen und hatte viel Spass. DANKE.

 

Euer

IronTOṀ

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Sportstatistiken 2016 - Ein Rückblick

Hier die Laufstatistik; wöchentlich, monatlich und übers Jahr gesehen (v.l.n.r.):

Laufrekorde und weitere Statistiken, auf denen die Physiotherapie und das Athletiktraining ersichtlich wird:

Strava Heatmap; Laufen 2016 (allerdings nur Schweiz, die Strecken aus Aachen und Leichlingen sind nicht zu sehen):

Und hier noch die Schwimm-, Radfahr- und Gesamtstatistik; wöchentlich, monatlich und übers Jahr gesehen (v.l.n.r.):

 

 

Euer

IronTOṀ

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DANKE

 

Es ist Zeit, DANKE zu sagen.

 

Ganz besonders möchte ich mich bei meinem Arzt Dr. med. Armin Bürgler und meinem Physiotherapeuten Sebastian Cormier von Medbase Winterthur bedanken!

Die Beiden haben sich kompetent und einfühlsam um mich gekümmert. Dr. Bürgler hat mich sogar ausnahmsweise per Telefon zu Hause zum Durchhalten motiviert, als es mir auch seelisch nicht gut ging. Mit Sebastian konnte ich in den Physiotherapie-Stunden über alles reden und wir haben viel gelacht. Die letzten Einheiten waren mehr Personal-Training als klassische Therapie.

Ich bin schmerzfrei und kann alles wieder machen. Zwischendurch merke ich irgendwie noch, dass da mal was war, aber damit kann ich sehr gut leben. Ein leichter Kraftverlust im linken, dicken Zeh ist auch noch vorhanden. Ausserdem nehme ich seit längerer Zeit keine Medikamente mehr und bin schon wieder 10 km am Stück unter 55 min gelaufen. Wir werden jetzt eine ca. 4 Wöchige Pause einlegen, in der ich eigenständig weiter trainiere und meine Übungen mache. Dann werde ich wieder durchgecheckt und die letzten kleineren Schwächen bearbeitet.

Kommenden Freitag werden wir zu Hause neue Matratzen und Lattenroste bekommen, dazu in einigen Wochen nach der Gewöhnungsphase mehr. Ich hoffe, dass dadurch meine leichten Verspannungen im Rücken zurück gehen und die Schlafqualität und das allgemeine Wohlbefinden nochmal steigen.

 

Als nächstes möchte ich mich bei meiner Familie und ganz speziell meiner Frau Julia bedanken!! Durch die lange Zeit im Bett konnte ich absolut nichts im Haushalt machen und auch sonst musste sie in vielen Dingen kürzer treten, da ich nicht alleine auf unsere Kinder aufpassen konnte. Unsere Eltern haben uns abwechselnd besucht und waren insgesamt mehrere Wochen bei uns zur Unterstützung. Ich weiss nicht, wie wir die Zeit alleine hinbekommen hätten.

 

Zu guter Letzt möchte ich mich bei allen, ob mir persönlich bekannt oder "nur" per Internet, für die aufmunternden Worte und Durchhalteparolen bedanken!

 

Es geht aufwärts, Zeit um neue Pläne zu schmieden. 

 

Euer

IronTOṀ

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Bandscheibenvorfall - Last chapter??

 

Wie im letzten Post berichtet, ging es mir schon die ganze Woche vor der Kortisonspritze besser. Die Spritze hat dann noch mal eine leichte Verbesserung gebracht.

 

Ab dem 29.10 habe ich keine Schmerzmittel mehr eingenommen, reduziert hatte ich die Tage vorher schon.

 

Am 31.10 hatte ich nochmals einen Arzttermin, wo ich die Freigabe zum Laufen bekommen habe.

 

Und so kam es, dass ich am 2.11 erstmals seit meiner Verletzung wieder laufen war. Ich war mit Sebastian Cormier, meinem Physiotherapeuten, auf dem Laufband. Zuerst mehrere Minuten schnelles Gehen mit 5 km/h, dann 2-3 Minuten leichtes Joggen mit 9 km/h bzw. 6:40 min/km, dann wieder Gehen usw. Insgesamt 3 Wiederholungen - von Intervallen möchte ich in dem Zusammenhang nicht sprechen :-D

Insgesamt kam ich auf 2.67 km in 22:09 min. Und es hat sich gut angefühlt!!

 

Gestern am 4.11 bin ich mit meinem P3 (Triathlonrad) morgens zur Physio nach Winterthur (11 km) und danach zurück zur Arbeit (11 km) gefahren. Die Zeitfahrposition ging erstaunlich gut. Durch das TRX-Training während der Physio habe ich einen schönen Muskelkater bekommen.

 

Aktuell bin ich ziemlich beschwerdefrei, hoffentlich bleibt es so. Ich habe nur noch einen ganz leichten Kraftverlust im linken großen Zeh. Außerdem merke ich beim Dehnen, dass noch nicht alles wieder bei 100 % ist. Aber das wird bestimmt auch noch.

 

Physio und Rumpfstabi werde ich weiterhin machen müssen, aber das nehme ich gerne in Kauf.

 

 

So keep on dreaming, nothing is impossible!

 

Euer

IronTOṀ

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Update zum Bandscheibenvorfall

Am 25. und 26 August war ich seit Beginn meiner Erkrankung das erste Mal wieder arbeiten, zumindest halbtags. Ich war immer noch zu 50 % krank geschrieben. Hintergrund war, dass ich im Anschluss mit meiner Familie gemeinsam Urlaub auf Juist machen wollte. Dies wäre nur schwer gegangen, wenn ich noch krank geschrieben gewesen wäre. So quälte ich mich die beiden halben Tage in der Firma und arbeitete etwas die liegengebliebenen Sachen auf, immerhin war ich ja nicht geplant von einem auf den anderen Tag ausgefallen. Wäre der Urlaub nicht "dazwischen" gekommen, wäre ich ganz sicher weiterhin krank geschrieben geblieben, denn immer noch war ich sehr eingeschränkt.

 

KW 35 und 36 waren wir wie erwähnt auf Juist. Die Schwiegereltern waren zum Glück auch dort und so konnte ich mich weiterhin viel schonen. Die eh schon kurzen Wege legte ich dabei mit einem Klapprad zurück und verbrachte ansonsten viel Zeit lesend im Strandkorb. Ausserdem war es sehr schön, meinen Mädels beim Spielen am Strand zuzuschauen. Über die beiden Wochen verbesserte sich mein Zustand sogar so sehr, dass ich mit einer Schaufel Burgen mit Wassergraben, ein Sandauto sowie ein Sandflugzeug bauen bzw. buddeln konnte. Ich konnte in einem deutlich besseren Zustand die Insel verlassen, als ich sie betreten hatte.

 

Ab KW 37, also dem 12.9 bin ich wieder 100 % arbeiten gegangen. Leider wurde mein Zustand irgendwann wieder schlechter. Zum einen stellte ich fest, dass es mir fast nach jedem Mal Physio wieder etwas schlechter ging, einfach weil wir wohl den Nerv reizten. Ausserdem war mein Zustand schwankend, mal einige Tage etwas besser, mal tat mir schon 5 Minuten Stehen weh. Wahrscheinlich hatte sich auch irgendwann das gespritzt Kortison abgebaut. Insgesamt bewegte ich mich aber auch deutlich mehr, als die Wochen zuvor.

 

Am Wochenende 15. und 16.10 ging es mir wieder recht schlecht, so dass ich mich sehr wenig bewegte. Auch war ich psychisch angeschlagen, diese wiederkehrenden Verschlechterungen sind zwar typisch, aber nur schwer zu verdauen.

 

Ab Montag den 17.10 folgten 4 ziemlich gute Tage, warum auch immer. Ich habe bis heute keinen schlüssigen Zusammenhang feststellen können.

 

Am Mittwoch den 19.10 hatte ich nach langer Zeit wieder einen Arzttermin. Wie einigten uns auf eine Wiederholung der Kortisonspritze. Ziel ist nochmals eine deutliche Verbesserung, so dass ein Absetzen der Medikamente möglich wird. Am Anfang habe ich Dafalgan, Ibuprofen und Targin genommen. Seit dem Urlaub nur noch das Targin, was aber immerhin ein Opiat ist. Aber eigentlich wirkt nur dieses bei ausstrahlenden Schmerzen, die durch eine Reizung/Verletzung am Nerv hervorgerufen werden.

 

Heute den 21.10 habe ich wie abgemacht zum zweiten Mal eine PRT (Periradikuläre Therapie) sprich Kortisonspritze unter CT (Computertomographie) zur Kontrolle bekommen. Zwar wusste ich, was mich erwartet, aber vielleicht genau deshalb, war ich etwas nervös. Heute war ein andere Arzt anwesend, der mir die Spritze verabreichte. Die Behandlung war etwas schmerzhaft, aber ich hoffe darauf, dass sie wirkt.

 

Hoffentlich werde ich bald die Medikamente absetzen können und trotzdem schmerzfrei werden/bleiben. Falls dies nicht eintreten wird, sieht der Arzt nur noch eine Operation als Ausweg... 

 

 

So keep on dreaming, nothing is impossible! 

 

Euer

IronTOṀ

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Ich zu Gast im FatBoysRun-Podcast!

 

Seitdem der FatBoysRun-Podcast im Trail Magazin vorgestellt wurde bin ich treuer Zuhörer. Phillip Jordan und Rene Krebber erzählen auf sehr unterhaltsame Art und Weise aus Ihrem Läuferleben, führen sehr spannende Interviews mit teilweise namhaften Läufern aber auch mit Leuten aus dem Hintergrund wie einem Schuhentwickler, dem Redakteur eines Läufermagazins oder den Organisatoren vom Köln-Marathon, oder gehen auf typische Fehler ein, die sie mit ihrem Halbwissen fachmännisch analysieren. 

 

In ihrem neuen Format Runian telefoniert Rene mit verschiedenen Zuhörern. Man konnte sich per Mail anmelden und ich hatte das Glück, in der zweiten Ausgabe zu hören zu sein. Hier der Link zur Folge Runian #2. Wir hatten zwar zwischendurch leichte Probleme mit der Verbindung, aber insgesamt ist die Tonqualität nicht schlecht. Ich bitte dies zu entschuldigen. Man merkt übrigens deutlich, das es einfach ein Gespräch war, ohne Vorbereitung und deshalb sehr spontan und wenig strukturiert... Hört Euch den gesamten Podcast an, ich bin aber erst ab einer Stunde zu hören. Aufgenommen wurde am 18. August.

 

 

So keep on dreaming, nothing is impossible! 

 

Euer 

IronTOṀ

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Bandscheibenvorfall: Protokoll meiner Leidensgeschichte

Am 9.7.2016 habe ich abends meine Tochter Mira (ca. 12 kg) ins Bett gebracht. Dazu hatte ich sie auf beiden Armen, den Schoppen zwischen meinen Zähnen und stand auf der Matratze. Dann bin ich langsam ganz tief runter in die Hocke. Als mein Hintern knapp über der Matratze war und quasi zwischen meinen Füssen, wie eine ganz tiefe Kniebeuge, setzte der Schmerz ein. Ich liess mich in dem Moment nach hinten kippen auf das Kopfkissen, damit ich angelehnt an die Wand, meiner Tochter den Schoppen geben konnte. Ich bin von einer Zerrung im Hintern ausgegangen, da dort der Schmerz war. Dieser verändert sich allerdings seitdem täglich. 

 

Am 13.7.2016 hatte ich einen Termin bei meinem Hausarzt Dr. Armin Bürgler in Winterthur. Zu dem Zeitpunkt ging er von einer Blockade eines Gelenkes aus und zeigte mir Übungen. 

 

Am 16.7.2016 haben meine Familie und ich einen kurzen Spaziergang (10 min) zum Spielplatz gemacht. Da merkte ich bereits, das etwas nicht gut ist und sich verschlimmert. Wieder zu Hause habe ich mich direkt ins Bett gelegt und geschont. Über Nacht und am nächstem Tag war es so schlimm, dass ich kaum mehr aufstehen konnte und die Schmerzen nicht mehr ausgehalten habe. 

 

Am Sonntag den 17.7.2016 sind wir dann in die Notaufnahme ins Spital Winterthur. Die Autofahrt war so ziemlich das Schlimmste, was ich je erlebt habe, da ich keine annähernd schmerzfreie Position gefunden habe. Ich habe mich in der Verzweiflung total verkrampft und hilflos am Handgriff festgeklammert und geweint... Im Krankenhaus wurde ich untersucht und mir ziemlich starke Schmerzmittel gegeben. Die nehme ich übrigens bis heute, helfen allerdings nur etwas beim Grundschmerz, in der falschen Position merkt man nichts von ihnen. Ausserdem war ich so unbeweglich, dass ich mir noch nicht mal alleine Socken anziehen konnte.

 

Am 10.8.2016 war ich beim Röntgeninstitut Rodiag in Winterthur für ein MRT (Magnetresonanztomographie) bzw. MRI (magnetic resonance imaging). Dabei wurde ein Bandscheibenvorfall zwischen L5 und L4 diagnostiziert bzw. die Vermutung meines Hausarztes bestätigt; laut der Ärztin kein kleiner.

(Ausserdem sieht man, dass ich vermutlich zwischen L5 und S1 schon mal einen hatte. Im Nachhinein kann ich mir vorstellen, dass dies Ende 2011 bzw. Anfang 2012 war. Damals hatte ich auch Rückenprobleme und hatte einen leichten Kraftverlust im linken Bein. Damals waren die Schmerzen aber längst nicht so gross und die Ärzte sind auch nicht von einem Bandscheibenvorfall ausgegangen.) 

Mit Hilfe des CT (Computertomographie) hat man mir ein PRT (Periradikuläre Therapie) sprich Kortisonspritze verabreicht. Dazu lag ich auf dem Bauch auf der Liege im CT-Gerät. Die Ärztin hat erst eine Markierung mit einem Spezialpflaster aufgebracht und die kleinen Härchen entfernt. Dann alles desinfiziert. Dann wurde ich geröntgt und die Nadel rein gestochen. Die Position wurde noch mal während des Röntgens kontrolliert und danach noch mal korrigiert. Nach einer weiteren Kontrolle wurde dann gespritzt. Ziemlich unangenehm das ganze und auch etwas schmerzhaft. Ich habe eh Probleme mit Nadeln und wenn man dann so hilflos auf dem Bauch liegt und dann eine Nadel so nah neben der Wirbelsäule stecken hat... Ich war jedenfalls froh, als es vorbei war. Leider ging es mir die Tage danach sogar noch schlechter, da natürlich Volumen an die entsprechende Stelle hinzugekommen ist und so noch mehr Druck auf den Nerv ausgeübt wird.

 

Am 14.08.2016 waren die Schmerzen abends wieder so gross, dass ich kurz davor war, wieder ins Krankenhaus zu fahren. In der Nacht habe ich nur wenige Minuten Schlaf gefunden. 

 

Am 15.08.2016 hatte ich ein längeres Telefonat mit meinem Hausarzt Dr. Bürgler. Er hat mir nochmals Mut zugesprochen, die Schmerzmittel noch mal verdoppelt und mich zum Abwarten ermutigt und gegen eine überstürzte Operation plädiert. Seit dem ist es zum Glück wieder etwas besser geworden und ich konnte in der darauffolgenden Nacht wieder besser schlafen.

 

Am 16.08.2016 war ich nachmittags seit Wochen das erste Mal für wenige Stunden mehr oder weniger schmerzfrei, natürlich mit Schmerzmitteln und liegend, aber trotzdem ein gutes Gefühl.

 

Ich halte Euch auf dem Laufenden.

 

 

 

So keep on dreaming, nothing is impossible! 

 

Euer 

IronTOṀ

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Willkommen auf meiner Homepage!

Dies ist mein erster Blogeintrag, die Homepage selbst ist seit dem 23.07.2016 online.

 

Es ist zwar noch nicht alles fertig, aber es hat zumindest schon mal etwas Inhalt.

 

Ich hoffe, dass Euch die Seite gefällt und Ihr von meinen Erfahrungen bei verschiedenen Rennen profitieren könnt. Vielleicht kann ich Euch sogar ermutigen, mehr Sport zu treiben oder Ihr nehmt einfach den ein oder anderen Tipp auf dem Weg zu Euren Zielen mit.

 

 

So keep on dreaming, nothing is impossible! 

 

Euer 

IronTOṀ

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